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Alkohol unser Feind

Alkohol unser Feind

Ich geh in die Kneipe--- und bestell mir ein Bier
Und nehme mir vor--- ich bleib nicht lange hier
Die Zeit verrinnt--- hab nicht mehr dran gedacht
Da stehen auf dem Deckel--- mittlerweile schon acht
Der Wirt schmei├čt gerade--- nen Besoffenen raus
Und mir ist ganz klar--- ich geh gleich nach Haus
Ein einziges noch--- dann werde ich gehen
Auf meinem Deckel--- da stehen bereits zehn
Ich muss aufs Klo--- find dort eine Frau
Sie liegt auf dem Boden--- ist sternhagelblau
Ich stell mir die Frage--- nach dem Sinn des Lebens
Doch ich find keine Antwort ---v├Âllig vergebens
Nat├╝rlich bleibe ich nun--- noch etwas hier
Und auf dem Tresen steht schon--- ein neues Bier
Es folgen noch--- so zwei bis zehn
Und wieder nehme ich mir vor--- jetzt langsam zu gehen
Ein Kerl betritt die Kneipe--- in einer Leder-Kombi
Sein Gesicht erinnert--- an das eines Zombie
Er fragt mich gleich--- bist du schon lange hier
Und ich trinke mit ihm--- so mein drei├čigstes Bier
Ich sp├╝re--- wie meine Sinne schwinden
Und nehme mir vor--- noch einen zu trinken
Der Wirt steht gebeugt--- ├╝ber der Kasse
Und z├Ąhlt schon--- die eingenommene Asche
Gerne w├╝rde ich noch--- ein letztes Bier bestellen
Doch der Wirt beschlie├čt--- die St├╝hle hochzustellen
Dann wank ich nach Hause ---und f├╝hl mich allein
Und nehme mir vor ab morgen--- lass ich das Saufen sein
Mittags werde ich wach--- noch etwas benommen
Und frag mich--- wie bin ich hier hingekommen
War ich etwa ---schon im Delier
Am besten ich trinke--- erst mal ein Bier
Warum geht es mir--- so beschissen
Will ich--- von meinem Hausarzt wissen
Er schreibt mir ne ├ťberweisung--- in eine Klinik
Und meint mein Problem--- sei wirklich schon riesig
F├╝r die Klinik muss ich noch--- ein paar Sachen kaufen
Doch erst geh ich mir--- mal einen saufen
Wach werde ich--- auf der Intensivstation
Bin ich--- bei den Engeln schon?
Wie komm ich hier her--- will ich vom Pfleger wissen
Doch der dr├╝ckt mich zur├╝ck--- in meine Kissen
An H├Ąnden und F├╝├čen--- bin ich feste fixiert
Was ist denn--- um Gottes Willen passiert
Auf meiner Decke--- seh ich Spinnen laufen
Und w├╝nschte mir--- ich h├Ątte was zum Saufen
In der Infusion ---schwimmen gro├če Fische
Doch meine H├Ąnde sind fest--- so dass ich keine erwische
Ich bin w├╝tend und tobe---beginne zu schreien
Dann schlaf ich auch schon ---von der Sedierung ein
Wieder wach sp├╝re ich--- mein Mund ist ganz trocken
Die ├ärzte erz├Ąhlen mir--- ich h├Ątte erbrochen
Mein K├Ârper schmerzt mir--- ich kann's nicht verstehen
Wie gerne w├╝rde ich ---jetzt einen trinken gehen
Die Ärzte stehen vor mir--- mit ernster Miene
Meine Atmung ├╝bernimmt nun--- eine Maschine
In meiner Harnr├Âhre ---steckt ein Schlauch
Voll aufgetrieben--- ist mein Bauch
Sie sprechen--- von einer Leberzirrhose
Und die h├Ątte ---eine schlechte Prognose
Ich h├Âr schon wie um mich ---die Englein tanzen
Und mein K├Ârper beginnt wieder mal--- sich zu verkrampfen
Wieder bei Sinnen ---sehe ich Blut auf meinen Kissen
Man sagt ich h├Ątte mir--- im Krampf auf die Zunge gebissen
Sie haben mir einen Keil--- zwischen die Z├Ąhne geschoben
Mein K├Ârper ist zu schwach--- um deshalb zu toben
Ich f├╝hle mich--- wie in einem Rausch
Mein Herz schl├Ągt schwach--- dann h├Ârt es auf
Meine Augen blicken starr--- wie eingefroren
Ich habe--- gegen den Alkohol verloren






        

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